kurzer Abriss of se last time
Es wird dringend nötig, einen aktuellen Post zu schreiben.
Seit Donnerstag, dem 1.März, hat Yad Hashmona eine Volontärin mehr in die Vergessenheit entlassen, viel ist in der Zwischenzeit geschehen, von daher fuehlen sich lächerliche anderthalb Wochen schon wieder wie eine Ewigkeit an. (wer's noch nicht wusste: Zeit ist ein Mysterium, das niemand begreifen kann, man tut besser daran, es gar nicht erst zu versuchen)
Vollzeitbeschäftigung ist etwas Wunderbares, solange man noch ab und zu zur Ruhe kommt.
2 Tage waren schön und belebend gefuellt, ich konnte mein Umfeld geniessen, auch wenn es weh tat, das vertrautere Umfeld zu verabschieden.
Im Moment häng ich etwas dazwischen, ihc gehör weder da noch dort richtig hin, aber das Einleben dauert hoffentlich nicht allzu lange.
Mein Wunsch ist, nicht stehenzubleiben und einer "geilen Zeit" nachzutrauern, sondern das Gewonnene mitzunehmen und noch weiter aufgehen zu lassen.
(klingt fuer mich praktisch unmöglich, ohne Gott ist das Leben so leer und kalt. Aber gerade deshalb ein Ansporn, seine tiefe Nähe zu suchen. Auch wenn es schwer ist)
Am Sonntag kam dann Mirjam, wir sind zusammen nach Borken zu Hanna gefahren, um dann am Donnerstag nach dem Zwischenstopp gestärkt, aber ohne Hanna 
nach Finnland weiterzureisen.
Da sind wir jetzt um nahe und weniger nahe Freunde wiederzusehn, die wir in Israel kennengelernt haben.
Wir geniessen das nordische Flair, es ist tatsächlich wie vorgestellt, schöne Menschen, Häuser, Umgebung..alles winterlich, wie im Traum!
Ich geniesse die Gemeinschaft, mit Mirjam sowie den Finnen, die wir treffen. Es ist eine kostbare Zeit!

