karoline in se roly-poly land

Sunday, February 22, 2009

eine verrückte Sache

Es waren einmal zwei Seepferdchen-Damen, sie hießen Alke und Elli und waren dicke Freunde. Sie hatten viel Spaß zusammen und waren sehr glücklich. Sie durften friedlich durch ein Heilwasser (es war mit Chlor und anderen Kräutern versetzt) reiten, so lange, bis sie genug hatten.
Manchmal, wenn sie noch nicht genug hatten, kam es auch vor, dass böses Wassergetier (oder auch Oberaufseher) herankam und sie herausrief, dann mussten Alke und Elli gehorchen und gehen.
Warum das so war, konnten sie nie ganz versteh'n, ein anderes Seepferdchen sagte ihnen, dass die großen, bösen Tiere wahrscheinlich die Nacht in der Chlorake verbringen und nicht teilen wollten. Sie waren sehr mächtig und das zeigten sie gerne.
Doch Alke und Elli mochten das Wasser zu sehr und so kamen sie immer und immer wieder.



Eines Tages fanden Alke und Elli zu ihrer Freude zwei Chlorbürsten.
Die Menschen benutzen diese um Toiletten zu putzen, es ist eine nicht sehr schöne Angelegenheit, kann ich euch sagen! Die wenigsten Menschen fassen gerne Chlorbürsten an, besonders die Männchen! (Eine Studie in einer Menschen-Zeitung besagt, dass manche von ihnen nicht mal wissen, wie man Chlorbürste schreibt!)
Doch die beiden Seepferdchen-Freunde waren nun mal keine Menschen und konnten so nichts von der Schokoladen(mjammi!)-Seite einer Chlorbürste wissen.
Sie freuten sich sehr über diese Plastik-Stäbe mit Puschel, denn es waren lustige Spielzeuge, die sie gut greifen konnten und auch sonst war es sehr schön, mit ihnen zu planschen und rumzuspritzen.
Sie konnten damit sich selbst anspritzen, den anderen anspritzen, andere Seepferdchen anspritzen, das Wasser anspritzen, das Spritzen anspritzen..nur bei den großen Wassertieren trauten sie sich nicht.
Doch sie kamen auch so vorbei und Alke und Elli mussten sich der Übermacht wieder beugen und so gaben sie ihr wertgeschätzes Spielzeug weg.
Ihnen ging es aber weiterhin gut und so ritten sie fröhlich und frei durch ihre Welt.



(Ihnen wäre es sicherlich peinlich gewesen, wenn sie erst gewusst hätten, wozu es Klobürsten tatsächlich gibt. Also..wenn ihr sie trefft, lasst sie in ihrem Glauben!)



Manchmal ist es wohl besser, man weiß nicht alles Unangenehme.
Und wenn man es weiß, dann muss es einen ja doch nicht belasten.

..wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei! (Joh. 8,36 (Die Bibel))

Preis sei Gott!
Und Dank an die Seepferdchen, die ein Beispiel sind für die echte, freudige Freiheit, in der wir leben dürfen!






(zum Glück lesen nicht mehr so viele mein Blog (DAS blog?), mein Gehirnsel spinnt immer mehr und immer peinlicher)

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